Interkommunale Zusammenarbeit

Kommunen gestalten das Leben vor Ort. Sie sollen die Kinderbetreuung verbessern, Schulen sanieren, Kultur und Sport fördern, die Jugendarbeit verbessern, Abwasser beseitigen, Sozialhilfe zahlen und mit weiteren Investitionen das örtliche Handwerk stärken - dies alles jedoch mit immer weniger finanziellen Mitteln. Gleichzeitig muss insbesondere im ländlichen Raum dem demographischen Wandel Rechnung getragen werden.

Die Entwicklung der Kommunalfinanzen und die demographische Entwicklung rufen in einem immer stärker werdenden Maße das Thema der interkommunalen Zusammenarbeit auf. Dabei ist die freiwillige Kooperation zwischen Städten und Gemeinden keine Neuigkeit. Sei es bei der gemeinsamen Nutzung von kostspieligem Feuerwehrequipment, bei der doppischen Haushaltsführung oder bei der Zusammenarbeit in Tourismus und Gewerbeansiedlung - viele Städte und Gemeinden haben sich hier bereits erfolgreich auf den Weg gemacht. Ihr Beweggrund ist vor allem die Schaffung effizienterer Strukturen der Aufgabenerfüllung und damit eine spürbare Kostenreduzierung. Dies gilt es konsequent weiterzuführen.

Der Hessische Städte- und Gemeindebund arbeitet bei diesem Thema eng mit dem Kompetenzzentrum Interkommunale Zusammenarbeit www.ikz-hessen.de zusammen und im Prozess zu mehr freiwilliger Kooperation ein wichtiger Begleiter der kreisangehörigen Kommunen.

Das Kompetenzzentrum bietet ein Forum der Information, des Erfahrungsaustauschs und der Klärung aller Fragen, die mit der IKZ berührt werden.

Weitere Informationen gibt das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport.

Interkommunale Zusammenarbeit

„Enge Formen der Interkommunalen Zusammenarbeit – Der Gemeindeverwaltungsverband / Die freiwillige Fusion“

Dokumentation des dritten Kongresses des Kompetenzzentrums für IKZ

Die Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) der Kommunen in Hessen hat sich in den zurückliegenden mehr als 10 Jahren nahezu ausschließlich auf Projekte bezogen, die im Wesentlichen innerhalb eines traditionellen Amtes in den Verwaltungen bearbeitet werden. Die Förderung der IKZ durch das Hessische Ministerium des Innern und für Sport durch ein spezielles Förderprogramm sowie durch eine Beratungsstelle für die Kommunen (Kompetenzzentrum für IKZ) haben der IKZ seit dem Jahre 2010 sehr deutlich Schwung und Dynamik verliehen. 

Ein erster Gemeindeverwaltungsverband ist allerdings erst im Jahre 2014 durch die Gemeinden Allendorf (Eder) und Bromskirchen gegründet worden. Die erste Fusion nach den Gebietsreformen der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts der vier Odenwaldkommunen, Hesseneck, Sensbachtal, Rothenberg und Beerfelden nach einem erfolgreichen Bürgerentscheid im März 2016 zur neuen Stadt Oberzent zum 01.01.2018, hat über die sehr umfassende Berichterstattung der Medien das Thema Fusion in den Blickpunkt zahlreicher Kommunalpolitiker geschoben.

Von daher war es folgerichtig, nun zum dritten Male eine Fachtagung zu den „Neuen Formen Interkommunaler Zusammenarbeit – Gemeindeverwaltungsverband und Fusion“ durchzuführen

Die Dokumentation der Fachtagung: „Enge Formen der Interkommunalen Zusammenarbeit – Der Gemeindeverwaltungsverband / Die freiwillige Fusion“ liegt vor und kann hier direkt heruntergeladen werden.

Direkter Download der Broschüre